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ZEICHNERISCHES WERK AUF PAPIER

Das zeichnerische Werk widmet sich der Unmittelbarkeit des graphischen Akts und dokumentiert die intensive Auseinandersetzung des letzten Jahrzehnts. Tusche fordert den unzensierten Fluss der Linie – ohne Korrektur, im direkten Dialog mit dem ungrundierten Medium. Diese Auswahl zeigt das Papier als psychografisches Feld, auf dem sich archetypische Strukturen manifestieren. Über die Jahre reduziert sich das Geflecht hin zu einer radikalen Autonomie der Linie, die den Freiraum als gestaltende Kraft spürbar macht.

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